Anwendung in Organisationen, Produkte und Fortschritte, Mieten, Workshops

Alterssimulation in ganz Europa

Zwei SD&C Senior Suit
Zwei SD&C Senior Suit bei einer Veranstaltung in Wien.

SD&C im Juni 2014 Kunden in ganz Europa betreut. Senior Suits wurden an Forschungsinstitute und Universitäten von Dänemark bis in die Schweiz verkauft, Anfragen aus weiteren Ländern wie Belgien wurden beantwortet, und es wurde an Veranstaltungen in Deutschland und Österreich mitgewirkt. In Wien, Hamburg, Bad Segeberg, Dortmund, Berlin, Köln und Bad Hombach waren die Senior Suits während der geplanten Veranstaltungen ununterbrochen im Einsatz. Es gab viel positives Feedback. Dr. Sylke Raboldt-Werthe von der Agaplesion-Klinik in Seehausen zeigte sich beeindruckt davon, wie realistisch die Simulation war. Ihr fiel auf, dass fast alle Testpersonen, die nach Geld suchten, schließlich ihre Geldbörse einem Kassierer überreichten und ihn baten, den gewünschten Betrag zu entnehmen – genau wie im echten Leben.

Anwendung in Organisationen

Einführung in die Alterssimulation am Institut für Arbeitsgestaltung in Düsseldorf

Am Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf

Am Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf

Im Hinblick auf den demografischen Wandel stehen dem Institut zahlreiche anspruchsvolle Aufgaben der modernen Arbeitsgestaltung bevor. Als Beispiel wurde die Notwendigkeit der Jobrotation für ältere Arbeitnehmer in bestimmten Berufen (wie Fliesenleger und Dachdecker) aufgrund des Alterungsprozesses diskutiert, da in ihren Unternehmen in der Regel nicht genügend alternative Arbeitsplätze für sie zur Verfügung stehen, während diese Arbeitnehmer noch Jahre bis zur Pensionierung vor sich haben. Das erworbene SD&C Senior Suit wird vom Institut genutzt werden, um für solche und ähnliche Themen zu sensibilisieren.

Anwendung in Organisationen

Das Personal der Verkehrssicherheitsschule in Ludwigshafen mit dem SD&C Senior Suit

Die Mobilität älterer Menschen ist für uns bei SD&C von großem Interesse. Einerseits müssen Verkehrsmittel barrierefrei gestaltet werden, andererseits muss das Personal dafür sensibilisiert werden. Wir haben daher bereits mit verschiedenen Automobilherstellern, Universitäten, Automobilclubs und Verkehrsbetrieben zusammengearbeitet. Mit den Ludwigshafener Verkehrsbetrieben kommt nun ein weiteres Unternehmen hinzu, das sich in der Region für ein besseres Verständnis für Senioren einsetzen wird. Einen Fahrplan mit eingeschränkter Sehkraft zu lesen, in einen Bus mit eingeschränkter Mobilität einzusteigen, ein Ticket mit schwer erkennbaren Münzen zu bezahlen, bei eingeschränktem Gleichgewicht zu gehen und Platz zu nehmen sowie bei leichter Schwerhörigkeit die Haltestellenansagen zu hören, ist ganz anders als erwartet. Das muss man einfach selbst erleben. –

Anwendung in Organisationen

Städte und Gemeinden testen die Barrierefreiheit mit Age Suits von SD&C

Städte und Gemeinden testen die Barrierefreiheit mit Age Suits von SD&C. Durch die Anmietung eines SD&C Senior Suit alle Städte und Gemeinden die Möglichkeit, sich auf kostengünstige Weise durch eigene Erfahrung schnell ein Bild von den baulichen Gegebenheiten und Anforderungen zu machen, die sich durch das bloße Lesen von Vorschriften allein nicht vermitteln lassen. Mit der Gemeinde Graben-Neudorf hat nun ein weiterer Ort öffentliche Verkehrswege auf Barrierefreiheit getestet. Insbesondere ging es dem Bürgermeister und den Gemeinderäten dabei um die Beurteilung der Mobilität und der eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit älterer Menschen im Straßenverkehr vor einer geplanten Sanierung der Ortsdurchfahrt. Graben-Neudorf hatte dazu zwei SD&C Suit 2003 angemietet. ->SD&C

Hier der Artikel dazu aus der Bruchsaler Rundschau:

Graben-Neudorf

Versuchskaninchen für das hohe Alter. Der Technische Ausschuss Graben-Neudorf war mit zwei Simulationsanzügen vor Ort

Graben-Neudorf (jum). Sieht die Zukunft etwa so aus? Nein, aber so fühlt sie sich an. Der Technische Ausschuss von Graben-Neudorf war am Montagabend nicht etwa mit zwei Statisten aus einem Science-Fiction-Film unterwegs. Die Gemeinderäte Wolfgang Bauer (SPD) und Peter Frittmann (CDU) hatten sich als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt, um am eigenen Leib zu erfahren, wie sich Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Wahrnehmungsfähigkeit im Straßenverkehr fühlen.

Rund 15 Kilo wiegt die ausgeliehene Ausrüstung, in die sie geschlüpft sind. Die Overalls sind mit strategisch verteilten Gewichten beschwert, die Beweglichkeit der Arm- und Kniegelenke wird durch angeschnallte Elemente eingeschränkt, dazu kommen Gehörschutz und Spezialbrillen. „Diese Ausrüstung versetzt ihre Träger in die Situation von Menschen, die etwa 40 Jahre älter sind“, erklärt Bauamtsleiter Achim Degen. „Das Gehen wird erschwert, Sehkraft und Gehör werden eingeschränkt.“ Angeregt hatten die Aktion die Grünen. „Als junger Mensch kann man nicht wirklich nachvollziehen, wo ältere Menschen im Straßenraum Schwierigkeiten haben“, sagt Gemeinderätin Annette Zinecker. „Der Anzug hilft, sich in ihre Lage hineinzuversetzen.“

Ziel der Exkursion ist die Pfinzbrücke an der Ortsdurchfahrt, deren grundlegende Sanierung im Rahmen des Landessanierungsprogramms für die Jahre 2015 oder 2016 vorgesehen ist, wie Bürgermeister Hans D. Reinwald erklärt. „Ich komme schon nach ein paar hundert Metern richtig ins Schwitzen“, sagt Wolfgang Bauer. „Ich kann jetzt verstehen, warum die Leute, die mit dem Rollator unterwegs sind, sich nach 300 Metern hinsetzen müssen.“ Auch die Methode, jede Stufe erst mit beiden Füßen zu betreten, bevor die nächste in Angriff genommen wird, leuchtet ihm jetzt vollkommen ein. „Mir macht das deutlich eingeschränkte Gesichtsfeld sehr zu schaffen“, erklärt Peter Frittmann. Ganz besonders beim Überqueren der Ortsdurchfahrt, noch dazu im Feierabendverkehr.

„Man muss sich vorstellen, da ist jemand allein und will die Straße überqueren“, so Bauer. „Er muss sich nach rechts drehen, nach links drehen und auch noch darauf achten, wo er seine Füße hinsetzt. Das bereitet große Schwierigkeiten.“

„Das ist nicht nur amüsant, sondern auch eine wichtige Erfahrung“, betont Bürgermeister Reinwald. Beim Straßenbau gehe es eben nicht nur um Vorschriften.

Die Gemeinde hat in der Vergangenheit bereits zahlreiche Bordsteine absenken lassen, um Barrierefreiheit zu schaffen; der Gemeinderat hat zudem pauschale Haushaltsmittel bereitgestellt, um weitere Bordsteine absenken zu können, wenn ein Vorschlag aus der Bevölkerung vorliegt, der umgesetzt werden soll.

Herstellung, Produkte und Fortschritte, Senior Suit

Der Prototyp des neuen Senior Suit Delta wird derzeit getestet

Der Prototyp des neuen Age-Suit-Modells Senior Suit Delta“ wurde getestet. Zu den Neuerungen gegenüber dem Vorgängermodell „Age Suit 2011“ gehören beispielsweise Verschlüsse, die einen leichteren Zugriff auf die Gewichte in den Taschen ermöglichen und so das Anziehen weiter beschleunigen. Diese Verschlüsse sind für uns erforderlich, um die Gewichte auch dann zu halten, wenn der Age Suit kopfüber verwendet wird, was allerdings nicht oft vorkommt. Die Tests zeigten positive Ergebnisse. Zu den weiteren neuen Merkmalen gehören Versteifungselemente für Rücken und Schultern, Streifenelemente an beiden Seiten zur Einschränkung der Atmung, Belüftungsöffnungen, Versteifungselemente für die Knie- und Ellbogenbandagen sowie ein breiterer Patronengurt für die Gewichte unter den Achseln. Der neue SD&C Senior Suit wird ab Anfang April erhältlich sein.

Anwendung in Organisationen

Das Handwerk qualifiziert sich mit den Age Suits von SD&C

Die Handwerkszeitschrift Mappus hat die Alterssimulationsanzüge von SD&C in der Ausgabe 11/2013 empfohlen, um im Rahmen der vom Bundesfamilienministerium geförderten Aktion „Soziales Wohnen im Alter“ und der Initiative„Qualifizierung des Handwerks“die physiologischen Veränderungen im Alter zu vermitteln. Man muss …

mappe_1113„am eigenen Leib erfahren, wie sich ältere Menschen fühlen“. Verschiedene Handwerksbetriebe haben sich inzwischen erfolgreich auf Arbeiten für die Generation 60+ konzentriert, wo im Rahmen des demografischen Wandels sehr gute Marktchancen bestehen. Die Autorin Bärbel Daiber berichtet, dass man sich vom früheren Verständnis der Senioren mit den drei „U“ – unfähig, unflexibel und unattraktiv – entfernt hat und nun stattdessen drei „K“ als bestimmend ansieht: Die heutigen Senioren seien konsumfreudig, kompetent und kaufstark. Die Simulationsanzüge von SD&C besonders gut für Schulungen zur Befindlichkeit dieser Gruppe, da sie genau den Alterszustand dieser Gruppe simulieren. Mehr …

 

Ein Blick hinter die Kulissen von SD&C, Produkte und Fortschritte, Senior Suit

Der SD&C Senior Suit kommt nach New York

Der SD&C Senior Suit kommt nach New York. Wir sind mit der Alterssimulation zwar schon viel in Europa unterwegs gewesen, aber der Einsatz für unseren Kunden Grass Roots in New York Ende November war doch noch etwas Besonderes. Carmen aus Hamburg übernahm diesen Einsatz für uns, zusammen mit Einsätzen für die Swiss Re in Zürich und in London. Mehr dazu z. B. in diesem Pressemitteilung. –>SD&C

Der SD&C Senior Suit New York
Der SD&C Senior Suit New York